Anästhesie:
Die Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie führt jährlich ca. 7.500 Narkosen durch. Der Anteil an Regionalanästhesien liegt bei 30 %.
- Prämedikation in einer Anaesthesieambulanz
- Durchführung von Anaesthesieverfahren vom Säuglingsalter bis ins hohe Alter
- Auswahl der Allgemein- und Regionalanaesthesie-Verfahren entsprechend den Erfordernissen der Operation und der größtmöglichen Patientensicherheit
- Kombination von Allgemeinanaesthesie- und Regionalanaesthesie-Verfahren, z. B. thorakale Periduralanaesthesie in Kombination mit Allgemeinanaesthesie bei Thorax- und großen Baucheingriffen)
- Durchführung aller modernen Regionalanaesthesien incl. Katheterverfahren mit Ultraschall-Kontrolle
- Reduktion des Risikos der postoperativen Übelkeit und des postoperativen Erbrechens (PONV) durch Anwendung einer standardisierten, risikoadaptierten Prophylaxe und Therapie
Intensivmedizin:
Die operative, interdisziplinäre Intensivstation steht unter der Leitung der Klinik für Anästhesiologie. Es werden jährlich ca. 700 Patienten bei 2.400 Behandlungstagen betreut. Der Beatmungsanteil liegt bei ca. 35 %.
- Behandlung akut lebensbedrohlicher Erkrankungen entsprechend den aktuellen Leitlinien der Fachgesellschaften
- Anwendung moderner Monitoring- und Therapieverfahren, incl. Invasivem haemodynamischen Monitorings (PiCCO, Pulmonaliskatheter, Transösophageale Echokardiografie (TEE) in Zusammnenarbeit mit der Klinik für Kardiologie)
- Invasive maschinelle Beatmung
- Nicht invasive Beatmungsverfahren (CPAP/BIPAP)
- Punktionstracheotomie
- Fiberbronchoskopische Bronchialtoilette Analgo-Sedierung bei entsprechendem Monitoring (nicht invasive und invasive Überwachungstechnik)
- Nierenersatztherapie durch Hämodialyse in Zusammenarbeit mit der Dialysepraxis
- Totale parenterale Ernährung
- Frühe bilanzierte enterale Ernährung über Magen- und PEG- oder Jejunal-Sonde
- Differenzierte Gerinnungstherapie bei Verlust- und Verbrauchskoagulopathien
- Sepsistherapie nach den gültigen Richtlinien der Sepsisgesellschaft
- Sympathikolyse und Schmerztherapie mit kontinuierlicher Periduralanalgesie z. B. bei akuter Pankreatitis
- Teilnahme an der externen Qualitätssicherung Intensivmedizin der Deutschen Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)
Notfallmedizin:
- Versorgung des Rettungsdienstbereiches Saarlouis in Zusammenarbeit mit den anderen Kliniken des Hauses und den anderen Häusern des Kreises
- Ausbildung von Rettungssanitätern und –assistenten in Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten des Rettungszweckverbandes des Saarlandes
- Versorgung der hausinternen Notfälle in Zusammenarbeit mit der Klinik für Kardiologie
Schmerztherapie:
Es gibt heute eine Reihe von Möglichkeiten, die Schmerzen auch nach großen Operationen auf ein gut erträgliches Maß zu reduzieren. Eine effektive Schmerztherapie nach Operationen fördert auch die Heilung. Daher ist für uns die Behandlung von Schmerzen nach einer Operation ein sehr großes Anliegen.
Aber auch ohne Operationen leiden viele Patienten unter Schmerzen, die sie in ihrem täglichen Leben stark beeinflussen und zu chronischen Erkrankungen führen können. Auch hier gibt es häufig viele Möglichkeiten, diese Schmerzen besser in den Griff zu bekommen. Daher bieten wir im Einzelnen folgendes an:
- Anwendung standardisierter Schmerztherapiekonzepte für die perioperative Schmerzausschaltung mit dem Ziel des „schmerzarmen Krankenhauses“
- Konsequentes Monitoring der Schmerztherapiequalität durch geschultes Personal
- Vorhalten eines „Schmerzdienstes”
- Patientenkontrollierte Analgesie (PCA) zur systemischen Schmerztherapie
- Behandlung von chronischen Schmerzsyndromen
- 24h-Service im Kreißsaal
Fremdblutsparende Verfahren:
Zur Vermeidung von Fremdblutübertragung führen wir bei großen Operationen eine intraoperative Blutrückgewinnung mittels maschineller Autotransfusion durch.
Die Möglichkeit einer Eigenblutspende vor großen Operationen beiten wir in Zusammenarbeit mit der Blutspendezentrale Saar-Pfalz an.
Narkose in sicheren Händen:
Die Narkose ist so sicher wie nie. Weitere Informationen über die unterschiedlichen Narkosen können Sie der Aktion "Narkose in sicheren Händen" entnehmen.
www.sichere-narkose.de
Sie können sich aber auch mit Ihren Fragen direkt an uns wenden.